| 1899: |
Die Timken Roller Bearing Company wird gegründet. |
| 1901: |
Timken zieht von St. Louis nach Canton (US-Bundesstaat Ohio) um und eröffnet ein Wälzlager- und Achswerk, das später in The Timken Roller Bearing Company umbenannt wird. |
| 1909: |
Timken wird auf ausländischen Märkten erstmals durch eine Lizenzvereinbarung in England tätig. |
| 1911 |
Der mit Timken-Wälzlagern bestückte Rennwagen „Marmon Wasp“ gewinnt das erste Indianapolis 500-Rennen. |
| 1917: |
Timken investiert mit der Eröffnung ihres ersten Stahlwerks in Canton (Ohio) in die Stahlherstellung. Dadurch wird zu einer Zeit, zu der ein Großteils des in den USA hergestellten Stahls im 1. Weltkrieg verwendet wird, ein zuverlässiges Stahlangebot für die Herstellung von Timken-Wälzlagern sichergestellt. |
| 1919: |
Timken-Wälzlageranwendungen expandieren aggressiver in andere Bereiche außerhalb der Automobilindustrie, wie z. B. Bergbau und Landwirtschaft. |
| 1922: |
Timken-Aktien werden an der Börse gehandelt und das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange notiert. |
| 1925: |
Erstmals werden Timken-Wälzlager in Eisenbahnwagen verwendet. |
| 1928: |
Timken setzt seine Expansion im Ausland durch Tochtergesellschaften in Kanada und Frankreich fort. |
| 1930: |
Four Aces, eine von Timken ausgestattete Lokomotive, wird in den Dienst genommen, um Wälzlager und Stahlanwendungen für den Bahnbereich zu demonstrieren. |
| 1937: |
Timken baut ihre Forschungs- und Entwicklungskapazitäten durch die Investition in umfangreiches Testgerät zur Bestimmung der Lebensdauer von Produkten und Wälzlagern aus. |
| 1941 - 1945: |
Timken liefert im 2. Weltkrieg Wälzlager und Stahlrohre für verschiedene militärische Anwendungen und produziert große Geschützrohre. |
| 1947: |
Timken eröffnet ihr erstes automatisiertes Fertigungswerk für Wälzlager, das große Stückzahlen herstellt, in Bucyrus (US-Bundesstaat Ohio). |
| 1951: |
Timken erweitert sein globales Fertigungsnetz durch die Eröffnung eines Werks im südafrikanischen Benoni. |
| 1954: |
Timken AP™-Wälzlager, ein revolutionäres Wälzlagerbauteil-Design, wird für die Verwendung in Güterwagen vorgestellt. |
| 1961: |
Timken eröffnet ein Werk im französischen Colmar und stärkt damit ihre Präsenz in Europa. |
| 1966: |
Timken eröffnet eine neue zentralisierte Forschungs- und Entwicklungsanlage in North Canton (US-Bundesstaat Ohio). Dies ist das erste von zwölf Technologiezentren, die das Unternehmen weltweit eröffnen wird. |
| 1971: |
Timken investiert durch ein neues Werk in Gaffney (US-Bundesstaat South Carolina) in automatisierte Betriebe zur Massenproduktion von Wälzlagern. |
| 1978: |
Timken erreicht einen Umsatz von 1 Mrd. USD. |
| 1985: |
Timken investiert zu einer Zeit, wenn andere Stahlhersteller zu kämpfen haben, 500 Mio. USD in den Bau von Faircrest, einem hochmodernen Stahlwerk. |
| 1989: |
Timken baut ihre Präsenz in Indien durch die Investition in ein Joint-Venture für die Wälzlagerfertigung in Jamshedpur aus. |
| 1990: |
Durch den Aufkauf von MPB Corporation erweitert Timken ihr Portfolio um Kleinstpräzisionswälzlager (Miniature Precision Bearings) und neue Kapazitäten im Bereich Luft- und Raumfahrt. |
| 1995: |
Timken erreicht einen Umsatz von 2 Mrd. USD. |
| 1996-1997: |
Durch Akquisitionen und Joint-Ventures wird die Wälzlagerfertigung in England, Italien, den Niederlanden, Polen, Rumänien, China und den Vereinigten Staaten erweitert. |
| 1999: |
Timken feiert ihr 100. Firmenjubiläum. |
| 2005: |
Timken erreicht einen Umsatz von 5 Mrd. USD. |
| 2007: |
Timken gibt Joint Venture in China mit Xiangtan Electric Manufacturing Co., Ltd. zur Fertigung von übergroßbohrigen Wälzlagern für den chinesischen Energiemarkt bekannt. |
| 2007: |
Timken erweitert durch den Aufkauf von Purdy Corp. ihr Luft- und Raumfahrtgeschäft um neue Kraftübertragungsprodukte und Kompetenzen. |
| 2007: |
Timken nimmt Abstimmung zur Förderung von Wachstum und Performance mit zwei neuen Unternehmensbereichen vor – Steel und Bearings and Power Transmission. |
| 2008: |
Timken eröffnet neue Fertigungsanlagen in Chennai (Indien) und Chengdu (China), um die Wachstumsstrategie des Unternehmens auf den globalen Industriemärkten voranzutreiben. |
| 2008: |
Timken eröffnet in Canton im US-Bundesstaat Ohio ein neues Walzwerk für Stabstahl kleiner Dimensionen, wodurch das Portfolio differenzierter Stahlprodukte erweitert wird. |
| 2008: |
Timken kauft EXTEX Ltd. Durch diese Akquisition werden nahezu 600 Komponenten mit Parts Manufacturer Approval (PMA) durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA in das Luft- und Raumfahrtportfolio von Timken aufgenommen. |
| 2008: |
Timken expandiert ihre Fertigungskapazität an ihrer Tyger River-Anlage in Union im US-Bundesstaat South Carolina, um den im Wachstum befindlichen Windenergiemarkt zu bedienen. Das Unternehmen investiert außerdem in eine neue Anlage zur Wärmebehandlung von Stahl in Canton, US-Bundesstaat Ohio. |
| 2009: |
Timken unterzeichnet eine Vereinbarung über den Verkauf ihres Nadellagerbereichs an JTEKT Corporation. |
| 2009: |
Die Zeitschrift Forbes zählt Timken zu den 100 vertrauenswürdigsten Unternehmen [„The 100 Most Trustworthy Companies“]. |